Hundeführerschein (Termine auf Anfrage)

Der BHV-Hundeführerschein wird u.a. von der Bundestierärztekammer und auch von der Tierärztlichen Gesellschaft für Tierverhaltenstherapie (GTVT) zum Nachweis der Sachkunde empfohlen.
Die Prüfung für den Hundeführerschein des BHV ist in zwei Abschnitte unterteilt. Im theoretischen Teil wird die Sachkunde des Hundehalters überprüft, d.h. sein Wissen über Hundehaltung, Ausdrucksverhalten und Hundeerziehung. Das Bestehen der theoretischen Prüfung ist Voraussetzung für die Zulassung zur praktischen Prüfung.
Der praktische Teil befasst sich mit dem Auftreten von Mensch und Hund als Team in der Öffentlichkeit. Dabei ist der praktische Teil wiederum in drei Teile gegliedert. Zuerst wird der Grundgehorsam in ablenkungsarmer Umgebung (z.B. Hundeplatz) geprüft.
Danach geht es in einen öffentlichen Park. Auch hier wird Grundgehorsam, Abrufbarkeit und das Verhalten in verschiedenen Begegnungssituationen geprüft und ein Augenmerk auf die Hund-Halter Beziehung geworfen. Der dritte Teil findet in einer belebten Umgebung statt (z.B. Einkaufszentrum, Fußgängerzone, Bahnhof). Hier macht sich der Prüfer ein umfassendes Bild von der Alltagstauglichkeit des Mensch-Hund Teams in der Öffentlichkeit.
Der Hund sollte bei der Prüfung mindestens 12 Monate alt sein. Er muss geimpft, haftpflichtversichert und mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein. In der praktischen Prüfung sind sinnvolle Hilfsmittel, die im Alltag sowieso eingesetzt werden, erlaubt.
Nichts spricht, in Maßen, gegen Futter, Spielzeug, Clicker, Spiele, Streicheln und Loben.

Ausführlichere Informationen zum BHV-Hundeführerschein finden Sie unter www.bhv-net.de  Unterpunkt Hundeführerschein.